Shinto
Shinto-Schreine sind heilige Stätten der indigenen spirituellen Tradition Japans, die Kami (göttliche Geister) durch Reinigungsrituale und saisonale Feste ehren.
Über heilige Stätten des Shinto
Shinto-Schreine (Jinja) sind die heiligen Stätten der ältesten spirituellen Tradition Japans, die der Verehrung von Kami gewidmet sind – den göttlichen Geistern, die alle Aspekte der natürlichen Welt bewohnen. Shinto-Schreine sind an ihren ikonischen Torii-Toren zu erkennen, die den Übergang vom Weltlichen zum Heiligen markieren, und reichen von kleinen Altären am Straßenrand bis hin zu riesigen Komplexen wie dem Ise-Großschrein, der seit Jahrhunderten rituell alle 20 Jahre wieder aufgebaut wird. Die Schreine-Architektur folgt alten japanischen Holzbearbeitungstraditionen und verwendet unbemaltes Zypressenholz und Strohdächer, die sich harmonisch in ihre natürliche Umgebung einfügen. Besucher von Schreinen folgen Reinigungsritualen im Temizuya (Wasserbecken), sprechen Gebete in der Haiden (Anbetungshalle) und kaufen Omamori (Schutzamulette). Große Feste (Matsuri) ziehen das ganze Jahr über Millionen von Besuchern an, die die Verbindung zwischen der menschlichen und der göttlichen Welt feiern.
Religiöse Stätten 5
Atsuta-Schrein
Ein historischer Shinto-Schrein in Nagoya, der als eine der wichtigsten Kulturstätten Japans verehrt wird und die Heimat des heiligen Schwertes Kusanagi-no-Tsurugi ist.
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Drei Berge von Dewa
Ein heiliger Shinto-Pilgerort in der Präfektur Yamagata, der den Kreislauf der Wiedergeburt durch Bergverehrung und Shugendo-Praktiken verkörpert.
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Fushimi Inari Taisha
Der Hauptschrein von Inari, berühmt für seine Tausenden von zinnoberroten Torii, die sich den Berg Inari hinaufwinden.
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Großer Schrein von Ise
Der heiligste Shinto-Schrein Japans, gewidmet der Sonnengöttin Amaterasu-ōmikami.
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Itsukushima-Schrein
Der Itsukushima-Schrein, ein UNESCO-Welterbe, ist berühmt für sein ikonisches, ‘schwimmendes’ Torii und seine friedvolle Schönheit.
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